Ehingen. Ein halbes Jahrhundert nach ihrem Abitur traf sich eine ehemalige Klasse des Ehinger Gymnasiums, des heutigen Johann-Vanotti-Gymnasiums, zu einem Wiedersehen in ihrer alten Heimat. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bot das Jubiläum die Gelegenheit, Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit aufleben zu lassen und sich über die vergangenen Jahrzehnte auszutauschen.
Ein besonderer Programmpunkt des Treffens war eine Führung durch die Schulgebäude des Johann-Vanotti-Gymnasiums. Dabei erhielten die ehemaligen Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Entwicklung ihrer früheren Schule: neue Digitalboards anstelle von Kreidetafeln, ein Computer-Fortbildungsraum im ehemaligen Sprachlabor und ein relativ neues Technikklassenzimmer sorgten unter anderem für erstaunte Gesichter. Am meisten vermisst wurde wohl die damalige Grünanlage im Atrium des heutigen Hauptgebäudes. Zudem konnten noch modernste Messwerkzeuge in den Naturwissenschaften und zwei Fußballroboter begutachtet werden. Auch über Johann Vanotti, seit 2007 Namensgeber der Schule, wurde kurz referiert. Nach einem abschließenden Gang durch die Physiksammlung wurden den ehemaligen Abiturienten ihre Mathematik-Abituraufgaben aus dem Jahre 1976 vorgelegt, parallel dazu die Aufgaben aus dem Jahr 2026. Fazit hierbei: manche Dinge ändern sich doch nicht so sehr.
Während des Rundgangs wurden zahlreiche Erinnerungen wach. Geschichten aus dem Unterricht, Erlebnisse bei Klassenfahrten und Anekdoten über frühere Lehrerinnen und Lehrer sorgten immer wieder für Schmunzeln und lebhafte Gespräche. Zu guter Letzt stellte sich die ehemalige Klasse zum Gruppenfoto auf, ganz ähnlich wie vor 50 Jahren nach bestandenem Abitur:


Stehend von links nach rechts: Artur Traub, Reinhold Stetter, Manfred Knupfer, Uli Schmid, August Münz, Siegfried Schick, Maria Engst, Anton Stiehle, Lydia Kneer, Rainfried Ziegler, Dorothea Kneer, Otto Lämmle, Roland Schrode, Georg Schubaur
Vorne in der Hocke: Gerhard Neubrand, Xaver Münz, Rudi Schmid