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"Die Deutschen und ihre Nachbarn im Osten"


 

Drei Ehinger Schüler gewinnen Ungarnreise
 
Drei der insgesamt 26 Hauptpreisträger des Schülerwettbewerbes „Die Deutschen und ihre Nachbarn im Osten“ stammen aus dem Johann-Vanotti-Gymnasium Ehingen. Sie traten vergangene Woche ihre sieben­tägige Reise nach Ungarn an. Abfahrtsort war das Stuttgarter Neue Schloss. Hier hatte Kultusministerin Warminski-Leitheußer Nicolai Beringer, Jona Neef und René Rechtsteiner aus der Klasse 8f unmittelbar zuvor in festlichem Rahmen ihre Urkunden überreicht. Die Preisverleihung für den vom Kultusministerium und Innenministerium organisierten Wettbewerb fand im eindrucksvollen Marmorsaal des Neuen Schlosses statt. Nach einem kurzen Flötenkonzert von Mozart folgte die Festansprache der Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer. "Unser Wettbewerb bringt Ost und West einander näher", erklärt die Kultusministerin. "Auf diese Weise lernen wir uns gegenseitig kennen, bauen Vorurteile ab und schaffen so die Grundlagen für ein neues gutes Miteinander", sagt Gabriele Warminski-Leitheußer. Man müsse die Jugendlichen dafür sensibilisieren, dass Europa nicht nur westlich von Deutschland liegt: "Rumänien und Ungarn sollten in unserem Denken ebenso selbstverständlich zu Europa zählen wie Frankreich oder die Niederlande."

 

Die drei Ehinger Schüler hatten, ausgehend vom Gemeinschaftskunde­unterricht bei Christina Schatz, viel Mühe in ein aufwändiges Brettspiel zum Thema „Regionen in Europa: Menschen, Städte und Landschaften entlang der Donau“ investiert. Sie setzten sich mit ihrer Arbeit gegen 4315 Jugendlichen aus 174 Schulen ganz Baden-Württembergs durch. Neben den drei Hauptpreisträgern erhielten fünf weitere Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse des Johann-Vanotti-Gymnasiums Ehingen Bücher­preise. Der Wettbewerb sollte bei den Jugendlichen das Interesse für Ost­europa wecken, was auch gut gelang: „Besonders schön war Budapest, aber es war auch interessant, mit den anderen Jugendlichen in Kontakt zu kommen“, berichtet Nicolai am Tag nach der Rückkehr.

 
Christina Schatz