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Toscana-Besuch

Trotz eisiger Kälte machte sich eine Gruppe von 13 Schülerinnen vom Istituto Salutati Forti aus der toskanischen Stadt Monsummano Terme in der Nähe von Florenz auf den Weg nach Ehingen, um erste Einblicke in den Wirtschaftsraum Ulm/Alb-Donau zu gewinnen.
Vom 28.Februar bis 14. März 2010 waren die Jugendlichen und ihre beiden Begleitlehrerinnendabei zu Gast am Johann-Vanotti-Gymnasium Ehingen. „Wir wollen den Schülerinnen, die die berufliche Oberschule für Tourismus besuchen, die Möglichkeit geben, eine Region, ihre Kultur und die dort ansässigen Unternehmen kennenzulernen, und sie so für Deutschland und die deutsche Sprache zu sensibilisieren“, so die Deutschlehrerin Maria Teresa Rafanelli. Geplant hat sie diese Studienreise im Team mit Gabriele Volgnandt, ihrer Deutsch-Kollegin am JVG. Finanziert und unterstützt wird das Projekt „Mobiltà“ von der Region Toskana und es hat zum Ziel, junge Leute, die später im Tourismus oder in der Wirtschaft zu arbeiten, mit Baden-Württemberg, der Partnerregion der Toscana, vertraut zu machen. „Man muss schon Anstrengungen unternehmen, wenn man heutzutage die jungen Leute für Deutschland und die deutsche Sprache begeistern möchte. Die meisten lernen Englisch und vor allem Spanisch, aber dabei vergessen sie, dass Deutschland und Italien sehr wichtige Wirtschaftspartner sind. Und nicht zuletzt verbringen auch viele Deutsche ihren Urlaub in Italien.“ Entsprechend vielfältig gestaltete sich das Besuchsprogramm: Schulbesuche in der Region (Berufliche Schule Riedlingen, kaufmännische Schule Ehingen), Wanderung in Blaubeuren und Besichtigung des urgeschichtlichen Museums, Staatsgalerie in Stuttgart, Firmenbesuche bei Liebherr und Ratiopharm sowie der Besuch der Brauerei Rössle in Ehingen – all diese Unternehmungen scheinen, so das Fazit der beiden begleitenden Lehrerinnen, bei den Schülerinnen einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen zu haben. Nur das Wetter hätte etwas frühlingshafter sein können – aber ein Blick über die Alpen zeigt in diesen Tagen, dass sich der Winter dort auch noch nicht in den rauen Apennin zurückgezogen hat.