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Schüleraustausch: Gegenbesuch in Rennes
Vom 13. bis 20.März 2010 hielten sich 47 Schüler und Schülerinnen der 7. Klassen in Begleitung ihrer Französischlehrer Tobias Sahm, Gabriele Volgnandt und Friederike Werner zu einem Gegenbesuch in Rennes (Bretagne) am Collège „Le Landry“ auf. Hier ist ihr Bericht:
Am Montagmorgen empfing uns die Schulleiterin, Madame Tarroux, die uns auch gleich auf eine Besonderheit an französischen Schulen hinwies, an die sich einige von uns erst gewöhnen mussten: Im Gegensatz zu Ehingen ist das Schulgelände eingezäunt und hat man es am Morgen betreten, dann darf man es ohne ausdrückliche Erlaubnis nicht mehr verlassen. Wie schon beim Austausch in Ehingen haben wir gemeinsam mit unseren Austauschpartnern den Unterricht besucht, mit ihnen im Computerraum Texte verfasst und für eine Aufführung am Donnerstagabend deutsche und französische Theaterstücke und Lieder einstudiert. Das Mittagessen nahmen wir mit unseren französischen Freunden immer in der Schulkantine ein. Zu den gemeinsamen Aktivitäten zählten u.a. eine Stadtrallye durch Rennes , ein Frisbee-Turnier und ein Orientierungslauf in den Wäldern der Umgebung. Sehr beeindruckt hat uns der Empfang durch die Stellvertretende Bürgermeisterin, Madame Lefrancois in einem herrlichen Saal des Rathauses von Rennes, bei dem jeder von uns zum Andenken an unseren Aufenthalt einen Bildband und eine DVD über die Region bekam. Unbestrittener Höhepunkt des Aufenthalts waren jedoch der Ausflug zum Mont St. Michel, einer mittelalterlichen Festung und Pilgerstätte, und die Wanderung durch das Wattenmeer. Nachdem wir uns mit Gummistiefeln ausgerüstet hatten, zogen wir – angeführt von zwei Wattführern – wie im Gänsemarsch teils barfuß in Richtung der Insel Tombelaine. Wegen des unbeständigen und regnerischen Wetters brachen die Wattführer die Wanderung kurz vor unserem Ziel ab und ließen uns den Rückmarsch durch den Sand und die Priele antreten. Ziemlich durchnässt und müde bestiegen wir dann wieder den Bus, nicht ohne vorher – zur Freude des Busfahrers - die Gummistiefel ausgespült zu haben.
„Au revoir les amis et merci “ hieß es dann am Samstagmorgen zum Abschied. Eine Woche voller spannender Eindrücke ging viel zu schnell vorbei – vive la France, vive la Bretagne!