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Fahrsicherheitstraining
Fahrsicherheitstraining der Klassenstufe 13
Weiter ging es dann mit den Übungen, wo auf einer speziell imprägnierten Fläche eine eisglatte Fahrbahn simuliert wurde, um das veränderte Fahrverhalten möglichst real umsetzen zu können. Man ist schon erstaunt wie sich die Bremswege auf trockener Fahrbahn von denen auf nasser oder glatter Fahrbahn unterscheiden. Auch die Tatsache, dass man zum Teil keine Herrschaft mehr über das Auto hat, war ebenfalls eine wertvolle Erfahrung für die Zukunft. Natürlich hat man darauf in der Fahrschule schon aufmerksam gemacht, oder in der Schule im Physikunterricht, was aber längst nicht so anschaulich und spannend ist wie die Realität. Weiter ging es dann mit den Versuchen, auf dieser Fahrbahn Hindernissen in Form harmloser Wasserwände auszuweichen. Ob mit oder ohne ABS ist dies nicht gerade einfach, doch genau dazu waren wir da: Uns die Kniffe beibringen zu lassen, die in der Realität helfen, das allerschlimmste zu erhindern.
Der krönende Abschluss war eine Bodenplatte, die durch plötzliches seitliches Verschieben ein Ausbrechen des Autos simulierte. Das Auffangen und Gegenlenkung braucht schon etwas Übung, ging dann allen aber, wie bei den vorhergehenden Manövern, bald relativ leicht von der Hand. Die Heiterkeit kam bei der Sache natürlich auch nicht zu kurz, immer wieder konnte man besonders „abenteuerliche" Manöver betrachten und belächeln.
Auf jeden Fall kann man sagen, dass die vermittelten Inhalte sehr wichtig waren und für alle eine sehr gute Vorbereitung für den kommenden Winter sind. Das Fahrsicherheitstraining ist auf jeden Fall allen Autofahrern, nicht nur den Neulingen, wärmstens zu empfehlen.
Jakob Maier Kl. 13