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COMENIUS 2011/12


 

3. COMENIUS-Treffen in Konopiska (Polen) im Mai 2012

     Filme dazu:

        http://youtu.be/fFxlmsp0aCg

        http://youtu.be/YsuW7iEMVfw

        http://youtu.be/YQzGA2DHrVk

                     

 

Comenius-Projekt European women: yesterday, today, tomorrow

Link zur offiziellen Website des Comenius Projekts

 

Berichte:

Erstes Comenius-Treffen in Velletri, Italien (Januar 2012)

Am Mittwoch, den 18.01.2012 machten sich 6 Schülerinnen und Schüler zusammen mit 3 Lehrern des JVG auf den Weg nach Velletri (Italien), wo wir an einem viertägigen Austausch im Rahmen des Comenius-Projekts teilnahmen. Wir begegneten dort neben den italienischen Schülern auch spanischen und polnischen Schüler, die sich ebenfalls an dem Projekt beteiligten.

Am Donnerstag, dem ersten Projekttag, trafen wir uns um 9.00 an der Schule in Velletri und wurden zuerst einmal von den italienischen Lehrern begrüßt. Dort sahen wir auch zum ersten Mal die spanischen und polnischen Schülerinnen und Schüler. Etwas schade war, dass es keine Vorstellungsrunde gab, in der man die anderen Schülerinnen und Schüler kennenlernen konnte.

Der erste Programmpunkt an diesem Morgen war ein traditioneller Tanz, den eine kleine Gruppe von italienischen Schülerinnen und Schülern aufführte (Bild 1).

Anschließend wurden wir in die Aula gebracht, wo ein kleines Orchester ein paar nette und unterhaltsame Stücke spielte. In der sich anschließenden Pause wurden wir mit Bergen von Essen überhäuft, und es bot sich die Gelegenheit, erste Kontakte zu knüpfen.

Nach der Pause begann die Workshop-Phase, die mehr oder weniger unter dem Motto des Comenius Treffens “Women, yesterday, today, tomorrow“ stand: dazu wurden wir in drei gemischte Gruppen eingeteilt, die nacheinander verschiedene Workshops durchliefen. Im Musikworkshop sollten wir ein eigens für das Comenius-Projekt komponiertes Lied erarbeiten, allerdings konnten wir erst mit einer viertelstündigen Verspätung beginnen, da der Musiklehrer und die Flöten auf sich warten ließen, und somit lernten wir nur die ersten beiden Strophen. Von zwei Gitarren, den Flöten und einem Klavier begleitet hörte es sich am Schluss jedoch gar nicht mal so schlecht an. Im Kunstworkshop erstellten wir Porträts berühmter Frauen, indem wir die bereits vorhandenen Gesichtshälften ergänzten. Das Zeichnen machte den meisten viel Spaß, allerdings meinte die Kunstlehrerin andauernd, unsere Kunstwerke mit wüsten Strichen verbessern zu müssen, was bei uns nicht so gut ankam… letztendlich entstanden aber doch ganz passable Bilder (Bild 3).

Der naturwissenschaftliche Workshop hatte leider nur wenig mit unserem Thema zu tun: wir durften ein Zwiebelhäutchen präparieren und mikroskopieren. Nichtsdestotrotz war aber auch dieser Workshop interessant und spannend, denn nach dem Präparieren zeigte uns die Lehrerin noch Aufschlussreiches in Sachen Luftdruck: wenn man ein Stück Alufolie in ein Gefäß mit Wasser gibt, geht es nicht unter, drückt man es dagegen zu einem Ball zusammen, senkt es sich ab (Bild 4).

Alles in allem war es ein gelungener Morgen, der mit der Vorfreude auf das leckere Mittagessen endete…

Am Nachmittag unternahmen alle Schüler zusammen mit den Lehrern eine Besichtigung von Velletri. Beim Aufstieg zu dem höchst gelegensten Gebäude Velletris, dem Palazzo Comunale, bekam man schon einiges von der Stadt zu sehen. Besonders beeindruckend war die schöne Aussicht in die Ferne. In dem heutigen Sitz der Verwaltung wurden wir von dem dortigen Bürgermeister willkommen geheißen. Nach dem herzlichen Empfang begaben wir uns in das Untergeschoss des Gebäudes, wo ein Museum untergebracht ist. In diesem sind die Funde der Umgebung, unter ihnen ein Sarkophag, ausgestellt. Nach einer kurzen Führung durch das Museum begaben wir uns weiter zu dem berühmten Turm von Velletri. Als es schon dunkel wurde, machten wir uns wieder auf den Rückweg zu den Gastfamilien.

Den Abend verbrachten einige der Schüler beim gemeinsamen Pizzaessen.
Am Freitag trafen wir uns um 9:00 Uhr an der Schule in Velletri, um von dort zu einem von der italienischen Schule organisierten Sportprogramm aufzubrechen. Leider regnete es jedoch in Strömen, so dass wir stattdessen einen kleinen Ausflug ans Meer unternahmen. Nach einer einstündigen Fahrt erreichten wir unser Ziel und machten uns direkt auf den Weg zum Hafen. Dort verbrachten wir unsere Mittagspause mit den leckeren Lunchpaketen, die uns unsere Gastfamilien mitgegeben hatten.
Eine halbe Stunde später ging es dann weiter in ein Museum, das gerade eine interessante Ausstellung zum zweiten Weltkrieg zeigte. Besonders aufschlussreich waren die zahlreichen großformatigen Bilder und die vielen Überbleibsel aus dieser Zeit.

Gegen 12 Uhr fuhren wir dann mit dem Bus wieder zurück nach Velletri, wo wir von den Gasteltern zum Mittagessen abgeholt wurden. Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung.

Am Samstag haben wir uns um 9:00 Uhr mit dem Zug auf den Weg nach Rom gemacht. Nach einer ca. 1 ½ stündigen Fahrt kamen wir in Rom an. Wir machten einen kurzen Fußmarsch zur Basilika. Die Sonne schien und es hatte ca. 16°C. Wir durften uns dann ein halbe Stunde in der Basilika aufhalten und diese besichtigen. Nach einer kurzen Pause sind wir mit dem Bus in Richtung Colloseum gefahren. Bevor wir am Colloseum ankamen, kamen wir noch am Nationaldenkmal vorbei.
Vor dem großen Colloseum wurden Gruppenbilder gemacht. Danach mussten wir ca. 30 Minuten laufen, bis wir am Trevibrunnen ankamen. Dort hielten wir uns eine halbe Stunde auf, um etwas zu essen. Da wir etwas unter Zeitdruck waren mussten wir zügig in Richtung Bahnhof gehen. Auf dem Weg zum Bahnhof kamen wir noch an der Spanischen Treppe vorbei.
Um ca. 19:00 Uhr kamen wir dann etwas müde und hungrig in Velletri an. Den letzten Abend verbrachten wir dann in den Gastfamilien.

(Stefanie Renz) 

 

 

 

 

Erstes Comenius-Treffen an der IES La Hontanilla, Tarancón/ Spanien

 

Seit Beginn des Schuljahres 2011/12 beteiligt sich unsere Schule nun wieder an einem Comenius-Projekt. Das Projekt, das sich über zwei Jahre erstreckt, steht unter dem Thema „European women: yesterday, today, tomorrow“. An dem Projekt beteiligen sich drei weitere Schulen aus Italien, Polen und Spanien. Vom 16. bis 20. November 2011 fand das erste Treffen der Lehrer der beteiligten Schulen in Tarancón/ Spanien statt. Angereist waren hierzu eine Lehrerin der italienischen Schule, drei Lehrerinnen der polnischen Schule mit ihrem Schulleiter und dem Bürgermeister ihres Ortes, sowie Frau Senft und Frau Moosmann für das JVG Ehingen. In Spanien wurden wir herzlichst empfangen und nicht nur in der Schule sämtlichen Kollegen vorgestellt, sondern auch mit einigen Vertretern der Stadt und der lokalen Presse bekannt gemacht. Dabei diente das erste Treffen vor allem dem gegen-seitigen Kennenlernen der beteiligten Kolleginnen und Kollegen, sowie der genaueren Planung der Organisation und des Ablaufs des Projektes. Besprochen wurden außerdem Leitsätze für das Vermeiden von sexistischem Verhalten an Schulen, die von Schülerinnen und Schülern der spanischen und polnischen Schulen ausgearbeitet worden waren. Bis zum nächsten Treffen im Januar in Italien soll an den Schulen an Biographien bedeutender europäischer Frauen gearbeitet werden.

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn sich an unserer Schule möglichst viele Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer/innen  am Projekt beteiligen würden. Möglich ist dies beispielsweise auch über eine GFS zum Thema, z.B. der Biografie einer bedeutenden deutschen oder europäischen Künstlerin, Politikerin, Schriftstellerin, Wissenschaftlerin u.a..                                 

 

Für das Treffen in Deutschland im November 2012 suchen wir auch noch Familien, die bereit wären eine/n Schüler/in der beteiligten Schulen aufzunehmen. Bei Interesse bitte bei Frau Senft oder Frau Moosmann melden!