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Exkursion0809_9d_NWT
Am Mittwoch den 8.6.2009 starteten wir pünktlich um 8 Uhr unsere Exkursion, in das Lonetal auf der schwäbischen Alb, denn unser derzeitiges NWT Modul behandelt die Geologie und Geographie der Schwäbischen Alb.
Angekommen, besichtigten wir nach einem überschaubaren Fußmarsch die Bocksteinhöhle. Die für diese zuständige Expertengruppe (bestehend aus zwei Schülern) hielt vor der Infotafel der Höhle ein Kurzreferat. Herr Ochs ergänzte mit seinem Fachwissen noch einige Inhalte. Anschließend betraten wir die Höhle sowie die benachbarte „Bocksteinschmiede“. Danach wanderten wir durchs Lonetal zur Hohlenstein-Höhle, wo wir ein Kurzreferat über den „Löwenmenschen“ hörten. Nach kurzer Inspektion zückte Herr Ochs einen zum Faustkeil geschlagenen Feuerstein und forderte uns auf, es mit einem unbearbeiteten Feuerstein zu versuchen,
und ein steinzeitliches Werkzeug herzustellen, was uns mehr oder minder gelang.
Einen etwas länger anhaltenden Marsch später fanden wir uns vor der Vogelherdhöhle wieder, an welcher zwei Schülerinnen ihr Referat hielten. Zur Veranschaulichung der dortigen Funde hatte Herr Ochs ein paar nachgemachte Eiszeitschnitzereien mitgebracht, darunter das berühmteWildpferd. Weiter ging es mit dem Bus zur Charlottenhöhle. Am Zielort dauerte es ein wenig in die Höhle zu gelangen, da mehrere Klassen auf einen Führer warteten. Zu unserem Nachteil fing es dort auch noch an schwer zu regnen, was die Zeit umso langsamer vergehen ließ. Die uns später zugeteilte Führerin erwies sich als recht manipulierbar und inkompetent, was manche unserer Schüler schamlos ausnutzten…
Nach einer Pause begaben wir uns mit dem Bus ans Heldenfinger Kliff, wo wir am ehemaligen Strand des miozänen Molassemeeres standen. Unser letztes Ziel war der Blautopf in Blaubeuren, wir besichtigten ihn ein wenig und die letzte Expertengruppe hielt ihr Referat. Am interessantesten erschien es den meisten Schülern, den anliegenden Süßigkeitenladen näher zu inspizieren. Zurück beim Bus traten wir müde und hungrig den Heimweg an und erreichten Ehingen um 18:00 Uhr.
Insgesamt war es ein gelungener und lehrreicher, ca. 10-stündiger Ausflug, dessen Verlauf leider durch teils starken Regen erschwert wurde.
Bericht von Alexander Rehm und Johannes Scheiger (9d)