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Exkursion Apr. 2011 9e


 

Am 12. April 2011 sind wir, die Klasse 9e, mit Herrn Ochs losgefahren, Richtung Schwäbische Alb. Da wir dieses Modul im NWT-Unterricht schon theoretisch ausführlich behandelt hatten, war es sehr interessant die Natur mit anderen Augen zu sehen und zu verstehen, warum die wunderschöne Landschaft so ist, wie wir sie erleben. Durch das Tal der Urdonau ging es über Schelklingen, Blaubeuren auf die Hochfläche der Schwäbischen Alb und über die Autobahn den Albabstieg hinunter.

 

Unsere erste Station war das Urweltmuseum Hauff in Holzmaden, dort durften wir uns ausreichendumsehen und hatten eine sehr interessante Führung. Im Museum gab es viele verschiedene Fossilien, welche sehr beeindruckend waren. Dort sahen wir uns auch einen informativen Film über das Leben der Ichthyosaurier und anderer Lebewesen an, die vor Millionen von Jahren im Jurameer gelebt haben. An einzelnen Modellen, Wandtafeln und Dioramen stellten dann einige Schüler ihre vorbereiteten Referatthemen vor und am Schluss waren wir bei den Saurier-Modellen im Außenbereich des Museums.

Danach ging es weiter zu dem Steinbruch Kromer in Ohmden. Viele von uns entdeckten sehr interessante Funde, doch während manche sehr schön erhaltene Ammoniten frei schlugen, waren andere wiederum mehr von der schönen Landschaft abgelenkt und nutzen die Zeit um Fotos zu machen.

Mit dem Bus ging es dann weiter nach Bad Urach, wo wir unserem kleinen Highlight näher kamen. Während wir in Richtung des beeindruckenden Wasserfalls wanderten, liefen uns insgesamt drei eigentlich nachtaktive Feuersalamander über den Weg, was zur Folge hatte, dass alle sogleich ihre Kameras zückten. Nebenbei konnten wir auch so die Feuersalamander an einen sicheren Ort tragen, denn durch durch den plötzlichen Wetterumschwung, waren sie verunsichert und unterkühlt.

Am Wasserfall angekommen, waren die meisten unserer Truppe ziemlich erschöpft, weshalb wir auch oberhalb des Wasserfalls an einem Kiosk eine Pause machten und aßen. Auf dem Rückweg verfolgten wir von den Wasseraustritt an den Schichtquellen, dem Hochplateau, dem eigentlichen Wasserfall, den Kalksinter-Ablagerungen bis hin zu dem abfließenden Brühlbach die ganze Serie dieses typischen Naturschauspieles der Schwäbischen Alb.

Im Bus wieder angekommen waren wir dann doch froh, dass wir unsere Exkursion erfolgreich beendet hatten, denn es begann zu hageln und zu regnen. Schlussendlich lässt sich sagen, dass es ein sehr abenteuerlicher, spannender, aber auch ein sehr informativer und hilfreicher Ausflug war, denn so konnten wir das Theoretische mit dem Praktischen ergänzend vollenden.

Helin Kar und Laura Scheiger